Warum brauche ich einen Brandschutzbeauftragten?

Die jĂ€hrlichen Kosten fĂŒr BrandschĂ€den betragen ca. 1,2 Milliarden Euro. Ein nicht geringer Prozentsatz davon entfĂ€llt auch auf Einzelhandelsbetriebe und fast immer hĂ€tte ein funktionierendes Brandschutzmanagement zu einer spĂŒrbaren Schadenreduzierung beigetragen.

Eine Reihe gesetzlicher Regelungen verpflichten den Unternehmer, in seinem Verantwortungsbereich eine Brandschutzorganisation aufzubauen und begrĂŒnden die alleinige Verantwortlichkeit des Unternehmers dafĂŒr (§ 3, Absatz 2 Arbeitsschutzgesetz). Der betriebliche Brandschutzbeauftragte – eine vom Unternehmer bestellte Person – ĂŒbernimmt zumeist diese Aufgabe. Er berĂ€t und unterstĂŒtzt das Unternehmen in allen Fragen des Brandschutzes und erstellt im Einvernehmen mit der örtlichen Brandschutzbehörde die Brandschutzordnung.  Ist kein Brandschutzbeauftragter bestellt, bleibt die GeschĂ€ftsfĂŒhrung allein fĂŒr den Brandschutz verantwortlich.

AusdrĂŒcklich vorgeschrieben ist der Einsatz eines Brandschutzbeauftragten nach der SĂ€chsischen VerkaufsstĂ€ttenbaurichtline (SĂ€chsVerkBauR) fĂŒr alle VerkaufsstĂ€tten, deren Brutto-GrundflĂ€che der VerkaufsrĂ€ume und Ladenstraßen mehr als 2.000 mÂČ betragen. FĂŒr VerkaufsstĂ€tten mit einer Netto-GrundflĂ€che von mehr als 15.000 mÂČ ergibt sich aus dieser Vorschrift die zusĂ€tzliche Bereitstellung von SelbsthilfekrĂ€ften fĂŒr den Brandschutz (Brandschutzhelfer), deren Anzahl im Einvernehmen mit der örtlichen Brandschutzbehörde festgelegt wird und von dieser auch ĂŒberwacht wird.

Zur Konkretisierung der allgemeinen Beschreibungen in Gesetzen und Verordnungen hat die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb e.V.) die Richtlinie ĂŒber die Bestellung, Aufgaben, Qualifikation und Ausbildung von Brandschutzbeauftragten, vfdb 12-09/01 herausgegeben. Darin werden u.a. die notwendige Fachkunde und die Ausbildungsinhalte geregelt.

Wer Brandschutzbeauftragter nach diesen Richtlinien ist, kann entweder im Unternehmen direkt angestellt und als Brandschutzbeauftragter bestellt werden oder das Unternehmen verpflichtet einen entsprechend qualifizierten externen Brandschutzbeauftragten. Letzteres hat den Vorteil, dass erstens die Kosten fĂŒr die Grundausbildung aber auch fĂŒr regelmĂ€ĂŸige Fortbildungen fĂŒr das Unternehmen entfallen und der Einsatz dem Unternehmen entsprechend flexibel gehandhabt werden kann.

Folgende Aufgaben kann und soll ein Brandschutzbeauftragter ĂŒbernehmen:

  • Aufstellen von Brandschutzordnungen und Einhaltung rechtlicher Vorgaben (z.B. Alarm- und FeuerwehrplĂ€ne, Flucht- und RettungsplĂ€ne, Regelungen bei Heißarbeiten usw.)
  • Ausbildung von Mitarbeitern, wie z.B. Brandschutzhelfern, unterwiesenen Personen usw.
  • Betreuung von Brandschutzeinrichtungen
  • Überwachung der Benutzbarkeit von Flucht- und Rettungswegen
  • Ermitteln von Brand- und Explosionsgefahren
  • Teilnahme an bzw. DurchfĂŒhrung von Brandschutzbegehungen
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde, der Feuerwehr und den Feuerversicherern

Als qualifizierter Brandschutzbeauftragter gemĂ€ĂŸ vorgenannter Richtlinien stehe ich Ihnen einerseits als externer Brandschutzbeauftragter und andererseits auch als Ausbilder fĂŒr Brandschutzhelfer zur VerfĂŒgung.

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